Oda von Hohenstein

Oda von Hohenstein





Oda von HohensteinOda war die Tochter des Grafen Heinrich III. von Hohenstein (+1305) und der Gräfin Jutta von Rabensberg (+1305). Sie hatte drei Brüder, Dietrich IV. (+1317 / Gem. Mechthild, Gräfin von Orlamünde), Heinrich V. Junior (+1356 / Gem. Mechthild, Tochter Herzog Albrecht II. von Braunschweig), Otto (Chorherr / Kanoniker in Magdeburg und Halberstadt) und sechs Schwestern, Sophie (+1322 / Gem. Heinrich IV. Graf von Blankenburg), Jutta (Priorin zu Ichtershausen), Luthardis (Äbtissin zu Ichtershausen), Agnes (Gem. Landgraf von Hessen), Helwigis und Elisabeth.

Oda selbst wird in Urkunden von 1305/06 als Gemahlin des Grafen Heinrich I. von Beichlingen – Lohra genannt. Mit ihm hatte sie drei Söhne, Friedrich III. von Beichlingen

(+1343), Heinrich II. von Sachsenburg (+ um 1345), Friedrich IV. und eine Tochter, Sophie. Heinrich II. von Sachsenburg war zudem einer der „Zwölfen“ die 1320 im Landfriedensgericht über Thüringen saßen.

Genauere Lebensdaten zu Oda liegen zur Zeit nicht vor.

Das Wappen der Grafen von Hohenstein (Honstein) gibt Siebmacher wie folgt: „Schild von rot und weiß 12 mal geschacht“.

Die Abbildung zeigt das Siegel ihres Vaters
Heinrich von Hohenstein aus dem Jahre 1273.
Siegel

Die Grafen von Hohenstein (Honstein):

Die Grafen besaßen ausgedehnte Wälder am Südharz, die im Norden vermutlich von den Forstbezirken der Königshöfe Botfeld und Hasselfelde, im Westen vom Gebiet der Grafen von Scharzfeld begrenzt wurden. Sie verfügten über Güter in der westlichen Goldenen Aue, südlich der Hainleite, zwischen Sondershausen und Greußen und schließlich über Besitzungen auf dem Obereichsfeld, bei Frankenhausen und bei Erfurt.

Vermutlich sind die Grafen von Hohenstein zurückzuführen auf einen Nachkommen des Grafen Ludwig mit dem Barte und wären damit stammverwandt mit den Ludowinger Landgrafen. Anfangs nannten sie sich nach ihrer Burg Ilfeld, Grafen von Ilfeld. Nach dem Bau oder Erwerb der Burg Honstein im 12. Jahrhundert, änderten sie dann den Namen.